5c in der Residenz

Am Dienstag, den 10.12.2019, besuchten wir, die Klasse 5c, mit Frau Weinmeister und Frau Schindlbeck die Residenz in München. Wir erhielten Einblicke in die verschiedensten Räume, bewunderten die Ausstattung und den Prunk und durften zum Schluss noch einen Blick in die Schatzkammer werfen. Jetzt wissen wir auch, wie man Blattgold an die Mauern bringt! Danach stärkten wir uns mit Leckereien auf den Christkindlmärkten an der Residenz und am Marienplatz.

Ein Denkmal gegen das Vergessen

Anfang Mai 2019 startete Herr Allmann mit ein paar Schülern der Klasse 8dM der Mittelschule Markt Indersdorf ein Projekt, in dem es darum ging, ein Andenken für Kinder anzufertigen, die am Ende des zweiten Weltkriegs von Gastarbeiterinnen zur Welt gebracht wurden und im Kloster in Indersdorf in der sogenannten Kinderbaracke untergebracht wurden. Manche dieser Kinder sind dort gestorben und wurden auf dem Friedhof begraben. Es gab zwar schon Holzkreuze, allerdings waren diese bereits morsch. Aus diesem Grund schnitten Titus, Kevin, Tim, Dominik, Vanessa und Emily die Namen der Kinder mit einem Plasmaschneider in Edelstahlsäulen. Die Schüler arbeiteten unter der Leitung von Herrn Allmann vor dem Schülercafé und auf dem Friedhof. Aus den Interviews konnten wir erfahren, dass die Arbeit sehr interessant war und es ebenfalls viel Spaß machte.

Die Einweihung der Stelen am 13.11.2019 wurde mit einer Rede von Herr Obesser eröffnet. Die 9. Klassen der Realschule Markt Indersdorf lasen die Namen der 34 Kinder und selbstgeschriebene Fürbitten vor. Die Feier wurde von einer Bläsergruppe der Realschule musikalisch begleitet. Auch Vertreter der Presse waren anwesend und so fand das Projekt eine abschließende Würdigung.

Anna Müller und Sophia Weigl

Übergabe des Kunstprojekts an Frau Fuchsbichler

In den ersten Wochen des Schuljahres 2019/20 beschäftigten sich vier Schülerinnen der Klasse 10bM – Christina, Eva, Franzi, Marina – und Herr Allmann an einem Kunstprojekt für die ehemalige Schulleiterin – Frau Petra Fuchsbichler. Auf Wunsch von Frau Fuchsbichler bemalten die Schülerinnen eine Tischtennisplatte, die im selben Malstil, wie das Bild in ihrem früheren Büro, war. Als Motiv wählten die Schülerinnen einen Sonnenaufgang. Der Sonnenaufgang sollte den Aufstieg von Frau Fuchsbichler in ihr neues Arbeitsleben im Schulamt Dachau darstellen. Das Bild entstand nach der Grundierung mit weißer Farbe. Danach zeichneten die Schülerinnen mit Bleistiften die Skizze vom Sonnenaufgang auf die Tischtennisplatte. Als Highlights malten die Schülerinnen das Boot aus dem früheren Büro sowie das Schulsymbol – die Leiter. Zudem bepinselten die Schülerinnen und Herr Allmann jeweils einen ihrer Füße mit bunter Farbe  und drückten diese auf das Bild. Speziell die Fußabdrücke sollten für Frau Fuchsbichler der Hinweis sein, dass sie zielstrebig ihren neuen Weg beschreiten soll. Am 05.11.2019 brachten die Schülerinnen und Herr Allmann das „riesige Kunstwerk“ im Auto mit Anhänger in das Dachauer Schulamt. Frau Fuchsbichler war sehr erfreut. Das Bild wurde von den Überbringern mit Dübeln an der Wand befestigt. Zum Abschied bekamen alle Kekse und Getränke spendiert. Frau Fuchsbichler stellte ein gemeinsames Pizza-Essen in Aussicht.

Sensation bei der Kreismeisterschaft der Jungen im Fußball – Mannschaft der Mittelschule er-kämpft sich erstmals seit über 20 Jahren den Sieg!

Auch in diesem Jahr fand bei herrlichem Wetter auf dem Sportgelände des ASV in Dachau die Kreismeisterschaft der Jungen im Jahrgang 2004 – 2006 statt. Bisher machten die Gymnasien und Realschulen den Sieger immer unter sich aus, aber in diesem Jahr sollte es anders laufen.

Eine kleine Truppe von elf Spielern ohne Ersatzspieler sollte das „Wunder von Dachau“ erspielen. Im ersten Spiel der beiden Mittelschulen Dachau-Süd gegen Markt Indersdorf konnten sich die Jungs um Kapitän Cyrill Römer souverän behaupten – sogar ohne Auswechselspieler, da ein paar eifrige Fußballer doch tatsächlich ihre Fußballsachen zu Hause vergessen hatten.

Vor Beginn des zweiten Spieles gegen die favorisierten Jungs des Gymnasiums Markt Indersdorf schwor ihr Sportlehrer die Jungs darauf ein, sich nicht fallen zu lassen, zu kämpfen und versuchen sich Chancen heraus zu spielen. Nach Anfänglichen Problemen in der Defensive und sehr guten Paraden des eigenen Torhüters Kevin Schneider konnten sich die Jungs von dem enormen Druck befreien und nach vorne spielen. Unser zentral spielender Stürmer Riccardo Cammarano zeigte was man mit Technik, Einsatz und vor allem Schnelligkeit machen konnte. Mit zwei super Toren von ihm, von denen sich die Gymnasiasten nicht mehr erholten, ging der Sieg doch etwas überraschend aber hoch verdient an die Indersdorfer Jungs!

Im abschließenden Gruppenspiel gegen die Mittelschule Karlsfeld konnte die Mannschaft der Mittelschule nur mit neun Feldspielern antreten, weil sich Nikita Ladygin im Spiel gegen das Gymnasium leicht verletzte hatte. Er sollte sich für ein mögliches Endspiel schonen. Der Plan ging auf und die Indersdorfer kamen ins Endspiel.

Noch einmal schwor ihr Sportlehrer Helmut Ernst die Jungs darauf ein, dass sie „Sportgeschichte“ der Mittelschule Markt Indersdorf schreiben könnten, da es seit Jahrzehnten keinen Sieger mehr aus den Mittelschulen des Landkreises gab! In einem sehr guten und spannenden Endspiel gegen die Realschule Dachau, welche sich zuvor im Elfmeterschießen gegen das Ignaz-Taschner-Gymnasium durchgesetzt hatte, ging es von der ersten Minute an hart zur Sache. Aber immer wurde fair gekämpft. Beide Teams hatten gute Chancen und der Indersdorfer Torhüter Kevin wollte seine weiße Weste behalten, was ihm durch gute Paraden auch gelang. Ein hervorragend herausgespielter Treffer, dem mehrere perfekte Doppelpässe vorausgingen, sollte die Entscheidung zu Gunsten der Indersdorfer Mittelschule bringen und diese für die nächste Runde qualifizieren, was noch keinem Team einer Mittelschule in mehr als 20 Jahren gelungen war.

Den Jungs gebührt höchster Respekt für ihren Einsatz und ihre tolle Teamfähigkeit – denn nur gemeinsam kann man gewinnen.

 

Helmut Ernst

Die ersten Bautage …

Vom 14. Bis zum 18. Oktober fanden die ersten Bautage dieses Schuljahres statt. Wie bereits im Juli wurde wieder an den Lehrerstellplätzen gewerkelt. Die Pflasterarbeiten wurden abgeschlossen und die verbleibenden Parkplätze mit Natursteinmauern eingefasst.

Unter Anleitung von Paul Böller und seinen Mitarbeitern wurde geschaufelt, gekehrt, verdichtet,

pausiert, geschaufelt, Steine geschleppt, gerüttelt, geschaufelt, Pflastersteine gesetzt, ausgeruht, Rasengitter verlegt, geschaufelt, gemauert, Steine geschleppt ,betoniert, geschaufelt, Asphalt geschnitten, Steine geschleppt, erholt, gemessen, geschaufelt, Erde gesiebt, entspannt, verfugt, Steine geschleppt, gebaggert, geschaufelt, planiert, geschaufelt, Steine geschleppt und viel … geschaufelt! Für elf Schüler eine gute Gelegenheit den Beruf des Garten- und Landschaftsbauers kennenzulernen und bei bestem Bautag-Wetter (haben wir eigentlich immer) hat es allen richtig viel Spaß gemacht. Trotzdem gebührt euch dafür auch großer Dank! Es ist nicht selbstverständlich, sich so voll und ganz einzubringen wie ihr das gemacht habt. Schweiß, Muskelkater, Rückenschmerzen, Blasen an Händen und Füßen, trotzdem immer gute Laune und am Ende kommt auch noch so etwas Großes und Tolles heraus … ein dickes Lob!!!

Kulinarisch wurden die Arbeiter aufs Leckerste von JungköchInnen der 7ten

, 9ten und 10ten Klassen versorgt. Dafür nochmal vielen, vielen Dank! Sogar die Gemeinde Indersdorf hat keine Kosten und Mühen gescheut und am Donnerstag zum Pizzaessen eingeladen – auch dafür noch vielen Dank! Das gemeinsame Mittagessen aller Arbeiter, Anleiter, Chefs und sonstiger Mitwirkender ist doch immer eines der Highlights.

Stefan Allmann

Top